Was kostet ein Rollstuhltaxi?
Ein Rollstuhltaxi kostet je nach Strecke, Fahrzeug, Aufwand und Abrechnung unterschiedlich viel. Einen festen Einheitspreis für alle Rollstuhlfahrten gibt es nicht.
Der Preis hängt davon ab, ob die Person im Rollstuhl sitzen bleibt, ob eine Rampe oder Hebebühne gebraucht wird, wie weit die Strecke ist und ob Wartezeit oder Rückfahrt geplant werden. Bei Kassenfahrten ist wichtig, ob die Rollstuhlfahrt medizinisch notwendig und korrekt verordnet ist.
Unsere Leistung erklären wir auf Rollstuhlfahrten.
Welche Preisfaktoren gibt es?
Die wichtigsten Preisfaktoren sind Strecke, Fahrzeugtyp, Sicherung und Hilfe am Abholort. Ein Rollstuhltransport ist mehr als ein normaler Einstieg ins Auto.
| Faktor | Bedeutung |
|---|---|
| Strecke | Kilometer und Fahrzeit |
| Rollstuhlart | Faltrollstuhl oder Elektrorollstuhl |
| Einstieg | Rampe oder Hebebühne |
| Sicherung | Rollstuhl- und Personensicherung |
| Hilfe | Tür zu Tür, Anmeldung, Rückfahrt |
| Abrechnung | privat oder Krankenkasse |
Wenn Treppen dazukommen, reicht ein Rollstuhltaxi manchmal nicht. Dann kann ein Tragestuhl nötig sein.
Wann zahlt die Krankenkasse?
Die Krankenkasse zahlt ein Rollstuhltaxi in der Regel, wenn die Fahrt medizinisch notwendig ist, eine passende Verordnung vorliegt und eine erforderliche Genehmigung erteilt wurde. Meist bleibt die gesetzliche Zuzahlung.
Typische Fälle sind Fahrten zu medizinischen Behandlungen, bei denen die Person den Rollstuhl braucht und nicht sicher anders befördert werden kann. Bei privaten Wegen, Familienbesuchen oder Freizeitfahrten zahlt die Krankenkasse in der Regel nicht.
Eine Übersicht zu Kosten finden Sie auf Krankentransport Kosten.
Was kostet eine private Rollstuhlfahrt?
Eine private Rollstuhlfahrt wird direkt berechnet. Der Preis richtet sich nach Strecke, Aufwand, Fahrzeug und Rückfahrt. Wenn eine Person im Rollstuhl sitzen bleibt, ist das mehr Aufwand als ein normales Taxi, weil der Rollstuhl sicher befestigt werden muss.
Fragen Sie vor der Fahrt nach einem Festpreis. Sagen Sie auch, ob der Rollstuhl elektrisch ist und ob an Start oder Ziel Hilfe bis in die Wohnung oder Praxis gebraucht wird. Wenn der Fahrdienst diese Fragen nicht stellt, ist das kein gutes Zeichen.
Was ist der Unterschied zum normalen Taxi?
Ein normales Taxi ist nicht dafür gebaut, dass jemand im Rollstuhl sitzen bleibt. Ein Rollstuhltaxi braucht genug Platz, einen sicheren Einstieg und zugelassene Sicherungssysteme.
Manche Menschen können vom Rollstuhl auf den Autositz umsetzen. Dann kann ein normales Taxi oder eine sitzende Krankenfahrt reichen. Wenn Umsetzen nicht möglich oder nicht sicher ist, sollte ein Rollstuhlfahrzeug geplant werden.
Was sollte ich beim Buchen sagen?
- manueller Rollstuhl oder E-Rollstuhl
- ungefähre Größe und Gewicht, wenn bekannt
- kann die Person umsetzen oder bleibt sie im Rollstuhl?
- Abholadresse, Etage, Aufzug
- Ziel, Terminzeit, Rückfahrt
- Verordnung und Genehmigung
So vermeidet man, dass ein ungeeignetes Fahrzeug kommt.
Wann reicht ein normales Taxi?
Ein normales Taxi kann reichen, wenn die Person sicher vom Rollstuhl auf den Autositz umsetzen kann und der Rollstuhl faltbar mitgenommen wird. Dann ist kein Rollstuhlfahrzeug zwingend notwendig.
Wenn das Umsetzen schmerzhaft, unsicher oder gar nicht möglich ist, sollte ein Rollstuhltaxi geplant werden. Das gilt auch, wenn die Person nach der Behandlung sehr geschwächt ist. Lieber vorher ehrlich klären als am Bordstein feststellen, dass es nicht geht.
Was ist mit Treppen?
Ein Rollstuhltaxi löst nicht automatisch ein Treppenproblem. Wenn die Wohnung im Obergeschoss liegt und kein Aufzug vorhanden ist, kann zusätzlich ein Tragestuhl nötig sein. Sagen Sie Treppen deshalb immer beim Buchen dazu.
Gerade in älteren Häusern in Aachen und der StädteRegion ist dieser Punkt wichtig. Ein passendes Fahrzeug reicht nicht, wenn der Weg vom Wohnzimmer zur Haustür nicht sicher bewältigt werden kann.
